Die Kanubox – jetzt auch als App

13. Januar 2012 2 Kommentare

Den Kleinanzeigenmarkt für Paddler – die Kanubox – gibt es nun auch zum Mitnehmen. Und zwar als App für das iPhone.

Die Kanubox bietet seit nunmehr gut fünf Jahren Paddlern die Möglichkeit, Boote, Paddel und Zubehör Gleichgesinnten anzubieten. Das Design der Seite ist eher schlicht gehalten, aber schließlich kommt es ja auf den Inhalt an.

Und nun gibt es die Kanubox eben auch als App. Und die gefällt mir recht gut. Die App ist schnell installiert und an die Abfrage der Verwendung der Standortdaten hat man sich wohl mittlerweile gewöhnt. Dies hat dann den Vorteil, daß die Umgebungssuche die angebotenen Artikel in Standortnähe hervorbringt. Hier hat man die Wahl zwischen einer Listen- und einer Kartenansicht.

Bei Interesse kann mit dem Verkäufer per Mail Kontakt aufgenommen werden.

Die App findet man im App-Store zum Preis von 0,79€.

Die Entwickler von der Kanubox-App haben mir freundlicherweise drei  Promocodes zur Verfügung gestellt, die ich gerne unter das paddelnde Volk bringen würde. Den ersten drei Kommentatoren mit valider e-mail Adresse, die Interesse äussern, schicke ich die Promocodes gerne zu.

Endspurt – ein paar Stimmen brauche ich noch

10. Januar 2012 4 Kommentare

So, jetzt geht es um die Wurst…

Ich hatte ja bereits geschrieben, daß ich mich im Rahmen der Gore-Tex Experience Tour für die Teilnahme an der EOFT Outdoor Film School beworben habe. Ende dieser Woche, am 15.01. endet nun die Zeit, in der man per Facebook Stimmen sammeln kann. Unter den Bewerbern mit den meisten Stimmen sucht eine Jury vier Kandidaten aus, die zu dem viertägigen Event eingeladen werden. Schaut man sich die Stimmenverteilung der letzten Tage an, sieht man, daß es langsam hektisch wird und einige andere es mit ihrer Bewerbung leider auch ernst meinen. ;-)

Um auf den Punkt zu kommen – ein paar zusätzliche Stimmen würden meiner Bewerbung ganz gut stehen.

Nun habe ich mir überlegt, wie man eventuell diejenigen unter meinen Lesern, die zwar einen Facebook Account besitzen, aber noch nicht abgestimmt haben, zu einer Stimmabgabe in meinem Sinne überreden könnte. Und dann kam die Idee quasi ganz von alleine. Sollte ich zu den vier auserwählten – aufgrund Eurer Stimmen – gehören, erstelle ich ein Video mit den aufgezeichneten Pleiten, Pech und Pannen unserer Outdoor-Aktivitäten der vergangenen Jahre.

In der Falle auf dem Alfbach

Und ich bin mir sicher, der ein oder andere meiner Buddies erlaubt mir auch die Verwendung von Material, wo es nicht ausschliesslich mich zerrupft. Und da ist schon einiges an Material zusammen gekommen.

Um im Blickfeld der Jury zu bleiben, können ein paar mehr Stimmen sicherlich nicht schaden. Einige der Mitbewerber mögen mehr Freunde bei Facebook haben, aber vielleicht habe ich ja mehr Freunde des Outdoor-Spirit Blogs.

Zum Voting bitte hier entlang. 

Was hättet Ihr von der ganzen Aktion?

Nun, zunächst einmal haue ich nicht mehr jeden, der nicht schnell genug verschwunden ist, um Stimmen an. Zum anderen könnte ich von der Aktion berichten. Doch eigentlich würde ich gerne meine geneigte Leserschaft mit einem Pannenvideo unterhalten und in Zukunft mit weiteren, dann hoffentlich besseren Filmen erfreuen.

Wie zum Beispiel mit solchen von der Geocaching-Tour auf dem Königsjodler Klettersteig.

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Vielen Dank für Eure Hilfe!

Lagerfeuergeschichten 3 – Sunk in MV

6. Januar 2012 1 Kommentar

Wahrscheinlich gibt es zahlreiche Geschichten mit ähnlichem Inhalt und dennoch möchte ich diese auch noch erzählen.

Wie viele andere Geocacher wurden auch wir auf dem Mega-Event Lost-in-MV von einem fiesen Starkregen so richtig durchgeweicht. Unser Zelt hatten wir im hohen Grass aufgestellt und so die leichten Nachteile gerade dieses Platzes wohl nicht bemerkt. Und so nahm der Eventtag seinen Verlauf…

Es war allgemein bekannt, dass die Wettervorhersage nicht die allerbeste war und so nutzen wir was überraschend schöne Wetter am Tag auf dem Eventgelände. Abends dann das Konzert der Dosenfischer in einer der Hallen während draussen die Welt unterging. LED Lampen drinnen, riesige Blitze draussen und dazu das Prasseln der Regentropfen auf dem Hallendach.

Die letzte Zugabe war gespielt, unsere Jungs müde und draussen war es immer noch am Regnen. Egal, ein Bus fährt hier nicht, wir müssen zum Zelt laufen. Angesichts der Pfützen vor der Halle hat sich jeder von uns einen Zwerg geschnappt und in Richtung Zelt getragen – immer einen Weg um die Pfützen suchend. Bis zur Kreuzung. Die stand komplett unter Wasser. Keine Chance, einigermaßen trocken vorbeizukommen. Und hier setzte der “Scheißegal”-Effekt ein – Augen zu und durch. Das Wasser lief oben in die Schuhe.

Unser Wassergrundstück

Unser Zelt stand in Schweden schon einmal im Wasser und als unverbesserlicher Optimist habe ich natürlich darauf gehofft, dass unsere Trutzburg den Widrigkeiten auch diesmal wieder die Stirn bietet. Aber Schweden war schon wieder zwei Jahre her und so ein Zelt wird auch nicht jünger, vor allem, wenn man es benutzt.

Auf der Zeltwiese angekommen, gab jeder Schritt verdächtige Schmatzgeräusche von sich. Doch kein Glück gehabt. Der Zeltboden vom Vorzelt fühlt sich wie ein Wassserbett an. Im Innenzelt scheint alles noch in Ordnung zu sein. Also wie in Schweden – kein Grund zur Panik. Die Zwerge verschwanden schnell im Schlafsack und waren kurz darauf im Land der Träume. Wie kann man bei dem Lärm schlafen fragen wir uns. Eine Unterhaltung ist im Zelt aufgrund des Regenprasselns und des Donnergrollens nicht möglich. Wir müssen uns fast anschreien.

Langsam wird es im Innenzelt auch feucht. Wenn ich mich umdrehe, fängt Mikas Isomatte an zu schaukeln. Die Feuchtigkeit zieht sich an meiner Isomatte hoch und mir bleibt ein trockener Streifen in der Mitte. Und der wird immer kleiner. Also möglichst wenig bewegen. Wir beschliessen nun entgültig, die Sache auszusitzen. Die Jungs schlafen tief und fest und bei uns sind die Schlafsäcke immerhin trocken.

Ich lese noch ein wenig und verfolge die ein oder andere Evakuierungsaktion per Twitter.

Irgendwann bin ich auch eingeschlafen – und wache gegen 5:00 Uhr auf. Eric, der Grosse schaut mich an und meint, ihm wäre kalt. Er pellt sich aus dem Schlafsack und ich sehe, dass in selbigem das Wasser steht. Seit über einer Stunde sei er schon wach, hat sich aber nicht getraut, etwas zu sagen, da wir ja noch geschlafen haben. Ach Eric, Du bist eine Nase!

Gut, dann heisst es jetzt also Abbruch. Das komplette Innenzelt ist mittlerweile klatschnass. Eric bekommt trockene Sachen und wird ins Auto gesetzt. Wir packen alles zusammen und räumen den Kram ins Auto.

Einer bekommt von der ganzen Aktion nichts mit. Mika schläft tief und fest. Er liegt wohl höher als wir anderen und kuschelt sich in seinen warmen und trockenen Schlafsack. Als alles um ihn herum verstaut ist, müssen wir ihn wecken. Natürlich ist er wenig begeistert und will weiter schlafen. Im Auto, Freundchen und nicht im Zelt.

Mika schläft, während um ihn herum evakuiert wird

Das Zelt wird dann als nasser Haufen Stoff in die Dachbox geladen. Zum Glück wohnen meine Großeltern nicht weit weg, wo wir die Ausrüstung trocknen können. Dieses Event war nämlich der Auftakt unseres Urlaubs und ohne diese Möglichkeit, hätten wir wohl erst einmal wieder nach Hause fahren müssen.

Jetzt zeigte sich das ganze Dilemma. Wir standen mit unserer Behausung komplett in einer knöcheltiefen Pfütze. Hier nutzt einfach kein Zelt der Welt mehr, ein Schlauchboot wäre besser gewesen.

Was bleibt von diesem Erlebnis? Auf jeden Fall eine nette Geschichte zum Erzählen und die Erkenntnis, dass die Abdichtung der Zeltnähte am Überzelt eben nur die halbe Miete ist. Ich muss wohl vor der neuen Saison die Nahtbänder der Zeltböden komlett erneuern.

Always bring a throwbag…

6. Januar 2012 Keine Kommentare

Die Jungs vom BombFlow haben es auf den Punkt gebracht – immer Sicherungsmaterial beim Paddeln dabei haben! Und dazu gehört nicht nur der Wurfsack, wie der Titel vermuten lässt, sondern auch der ein oder andere Karabiner oder sogar diverse Bandschlingen und Umlenkrollen.  Das Video zeigt einen fiesen Klemmer, der dank der notwendigen Ausrüstung und Anwendung derselben glimpflich ausgeht. Also – always bring safety gear!

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What a trip – On an eBike around Australia

4. Januar 2012 Keine Kommentare

Während ich diesen Artikel schreibe tobt draussen vor dem Fenster der Sturmwind und peitscht dicke Regentropfen gegen die Scheibe. Bei gefühlt jeder zehnten Windbö habe ich das Gefühl, das Dach verabschiedet sich. Eigentlich sollte Winter sein, doch das draussen ist fieser Herbst. Da wäre man doch lieber woanders. In Australien zum Beispiel. Wie Maximilian Semsch…

Gut, ich könnte mir etwas anderes vorstellen, als mit dem Fahrrad durch den roten Kontinent zu fahren, aber Maximilian fährt ja eigentlich auch kein Fahrrad sondern ein eBike. Trotzdem wäre das nichts für mich. Die Route schon – einmal rum um Australien.

Seit Neujahr ist Maximilian unterwegs. Die Tour startete am Sydney Opera House und soll dem Highway 1 im Uhrzeigersinn folgen. Ich bin schon ein wenig gespannt über seinen Bericht über die Befahrung der Nullabor Plain. Das Ziel ist, Ende Juni wieder in Sydney anzukommen.

Von unterwegs hält Maximilian Interessierte über verschiedene Kanäle auf dem Laufenden. Per Twitter und Facebook soll es updates geben sowie jeden Freitag ein Kapitel im Video-Tagebuch auf der Website www.what-a-trip.com.

Dies ist nicht die erste lange Radreise von Maximilian. Er war bereits von München bis Singapur unterwegs – und die Videokamera war immer mit dabei. Das Resultat ist ein interessantes Videotagebuch einer aussergewöhnlichen Reise. Der Film ist zudem bei Wettbewerben recht erfolgreich unterwegs gewesen und gewann unter anderem den Bayrischen Nachwuchs Filmpreis 2010.

Vor seiner Abreise nach Australien hatte ich die Gelegenheit, Maximilian einige Fragen zu stellen.

Zu Beginn des Filmes “What a trip – mit 15 km/h bis ans Ende der Welt” sagst Du, Du willst etwas außergewöhnliches erleben, erfahren, wer Du bist. Hast Du es erfahren?

Gerade auf so einer langen Tour, auf der ich alleine unterwegs war, ist man wirklich gezwungen sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Da sitzt man acht Stunden pro Tag auf seinem Rad und hat niemanden mit dem man sich unterhalten kann. Andere gehen vielleicht für ein paar Wochen in ein Schweigekloster und ich fahre halt mit dem Rad um die halbe Welt. Ich denke der meditative Effekt ist der selbe.

Was hat sich geändert in Deinem Leben seit der Reise nach Singapore? Bist Du jetzt Berufsabenteurer?

Ja mittlerweile lebe ich als Berufsabenteurer. Was sich für mich nach der Reise geändert hat, dass ich nun auch in stressigen Situationen Ruhe bewahre. Da ich auf der Reise einige gefährliche Situationen hatte, wie LKWs in Russland, die mit wenigen Zentimeter Abstand ungebremst an mir vorbeigerauscht sind oder ohne Wasser in der Wüste Kasachstans zu stehen, sieht man die Dinge danach aus einem Blickwinkel und viel lockerer.

Hand aufs Herz – im Film gibt es zwei Szenen, wo die Motivation bei Dir sichtlich im Keller ist. Wie oft wolltest Du das Fahrrad in die nächste Schlucht werfen?

Diese Momente gab es in sieben Monaten natürlich zuhauf. Ich hatte natürlich auch Tage an denen ich nicht so gut drauf war oder mich körperlich nicht 100% fit gefühlt habe. Wenn ich dann an dem Tag 120 km bei Gegenwind zu fahren hatte, habe ich mich oft gefragt warum ich das eigentlich tue und wäre am liebsten in den Bus eingestiegen.

Apropos Ausrüstung – abgesehen vom Fahrrad, was denkst Du war der Ausrüstungsgegenstand, den Du am wenigsten missen möchtest?

Ich würde sagen mein MP3-Player, gerade auf sehr einsamen und trostlosen Streckenabschnitten hat mich Musik vor dem Durchdrehen bewahrt.

Mit welcher Kamera sind die Aufnahmen entstanden und wie hast Du das Filmmaterial nach Hause bekommen?

Mit einem kleinen HDV Camcorder. Ich habe auf Mini-DV Bänder aufgezeichnet und diese alle paar Wochen versichert nach Deutschland geschickt, da ich keine Möglichkeit hatte die Bänder zu kopieren oder zu sichern. Alle Bänder sind übrigens gut angekommen.

Man sieht viele Szenen, wo Du an der Kamera vorbei fährst. Nun warst Du ja alleine – wie viele Extra-Kilometer hat dich das Zurückholen der Kamera gekostet?

Neben sieben bis acht Stunden Rad fahren, musste ich mir pro Tag auch noch zwei bis drei Stunden Zeit nehmen alles filmisch festzuhalten. Gefühlt waren es sicherlich einige hundert Kilometer, die ich so extra gemacht habe.

Kommen wir zum nächsten Abenteuer – Mit dem e-Bike rund um Australien. Ein wenig neidisch bin ich ja schon. Ihr braucht nicht zufällig noch Support vor Ort, so als Zelt-Aufsteller oder e-Bike-Akku-Prüfer? ;-)

Wir haben einen zweites komplett identisches E-Bike mit dabei. Unsere Idee ist immer wieder Gäste einzuladen, die mich dann auf dem zweiten Rad begleiten. Wenn du also gerade in Australien bist, sag Bescheid, dann kannst du mit mir ein paar Tage gemeinsam radeln.

Am 01.01.2012 wollt Ihr in Sydney starten. Schaut Ihr Euch das grandiose Feuerwerk zum Jahreswechsel in der Nacht an?

Aber natürlich. Ganz besonders freue ich mich darauf Weihnachten und Neujahr im Hochsommer zu feiern, bei weit über 30 Grad.

Was war diesmal der Auslöser für die Tour?

Ich wollte etwas neues machen, aber gleichzeitig nicht auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel verzichten. Nachdem ich einmal ein E-Bike auf dem Testparkour einer Messe gefahren bin, war ich von dem Fahrspaß sofort begeistert. In den nächsten Wochen habe ich mich dann gefragt, ob es wohl möglich ist, damit eine 18.000 Kilometer lange Reise zu unternehmen. In Kürze werde ich es herausfinden.

Die breite (Internet-)Öffentlichkeit kann an der Tour teilhaben. Welche Möglichkeiten gibt es, Euch virtuell zu begleiten?

Neben den gängigen Medien wie Facebook, Twitter und meinen Blog, wird das besondere unserer Reise das wöchentliche Videotagebuch sein, mit dem wir aus Australien berichten. Jeden Freitag wird es auf www.what-a-trip.de die neue Folge zu sehen geben. Die erste Folge gibt es am 16.12.11 zu sehen.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Erfolg und Spass auf der Tour.
Danke für das Interview.

 

Toughrun Saar 2012 – Ab in de Batsch

3. Januar 2012 Keine Kommentare

Bei der Premiere des Toughrun Saar im vergangenen Jahr hatte ich leider keine Gelegenheit, dabei zu sein. Irgendwie fand die beste aller Ehefrauen die Idee, an ihrem Geburtstag ins Saarland zu fahren und sich im Schlamm zu wälzen nicht so wahnsinnig erquickend. Doch in diesem Jahr sieht das Timing etwas besser aus, so dass ich mir den Termin gleich mal in die Kalender schreibe.

Am 20.10.2012 soll es also die zweite Ausgabe des Extrem-Crosslaufs geben. Über 9 km führt die Strecke durch Gelände und da querfeldein nicht genug ist, werden wieder Schikanen eingebaut. Mitmachen kann jeder, der Spass an der Freude hat und sich die Strecke zutraut. Es wird keine Zeitnahme geben – jeder, der ins Ziel kommt ist ein Sieger. Doch nur die schnellsten dürfen sich nachher Toughwoman bzw. Toughman nennen.

Die Organisatoren suchen noch Sponsoren für das Event. Es stehen verschiedene Sponsoringpakete zur Auswahl.

Und wer sich nun ein Bild machen möchte, wovon ich hier eigentlich schreibe, der schaut bitte hier:

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Ich würde ja schon gerne…

3. Januar 2012 Keine Kommentare

… an der Gore-Tex Experience Tour teilnehmen und zwar an der EOFT Outdoor Film School, um präzise zu sein.

Seit einiger Zeit bietet die Gore-Tex Experience Tour Interessierten die Möglichkeit, an interessanten Projekten teilzunehmen. So konnte man in der Vergangenheit beim Fan Meeting auf dem International Mountain Summit mit den Großen der Szene plaudern, bei Meindl seine eigenen Schuhe bauen oder bei Mammut seine eigene Jacke entwerfen.

Und nun geht es um einen Workshop mit den Profis der Outdoor Film Szene. Der erste Satz der Beschreibung stach mir sofort ins Auge.

You never leave the house without a camera. You like to document what you and your friends do outside, whether it is hiking, climbing or skiing. You’ve watched lots of outdoor films and your biggest dream is to make a movie which can compete with the kind of films shown on the European Outdoor Film Tour (E.O.F.T.)?

Zitat: Gore-Tex Experience Tour - EOFT Outdoor Film School Beschreibung

Genau so ist es! Deshalb habe ich mich für die Tour beworben. Und bis Mitte Dezember lag ich auch noch auf einem komfortablen Platz unter den ersten vier. Die Abstimmungsperiode endet jedoch am 15. Januar und die anderen Bewerber sammeln fleissig Stimmen bei Facebook. Denn darüber läuft das Auswahlverfahren. Die vier Bewerber mit den meisten Stimmen kommen in die engere Wahl und bedürfen dann noch der Zustimmung einer Jury und der Experten.

An dieser Stellen bräuchte ich mal Eure Hilfe. Ich würde mich freuen, wenn Ihr meine Bewerbung durch die eine oder andere Stimme beim Voting unterstützen könntet.

Allen, die bisher für mich gestimmt haben, ein dickes Danke schön!

Ich erhoffe mir von der EOFT Outdoor Film School weitere Impulse, Anregungen und vor allem Fertigkeiten, um meinen Vorstellungen der Umsetzung der Filme näher zu kommen.

So, und nach all den Worten, Bitten und Betteln hier noch etwas für die Augen. Solche Filme lassen eine schöne Tour noch lange nachwirken und darauf würde ich gerne aufbauen…

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Mit der GoPro HD2 auf der Rur

22. Dezember 2011 4 Kommentare

Ach ja, der gemeine Paddler aus NRW hat’s schon sehr schwer. Paddelbare Wasserstände finden sich bei ihm in der Gegend meistens nur in der dunklen Jahreszeit und so muss er raus zu einer Zeit, wo andere sich wohlig auf der Ofenbank räkeln. Aber das Schöne ist, dass es uns egal ist. Denn so kann man wunderbare kleine Fluchten am Wochenende erleben.

So auch vergangenen Sonntag. Der Pegel der Rur verspricht Spass bei akzeptablen Wasserständen und zudem hatte der Winter in der Eifel bereits Einzug gehalten. Das rief nach einem Familienausflug nach Monschau. Neben den Paddelsachen wurden auch die Schlitten geladen und schon ging es los.

Am Einstiegsparkplatz traf ich dann auf Vera, Tim und Matthias und wir tauschten Gemeinschaft gegen Rückfahrt. Sprich, ich musste nicht alleine paddeln und sie kamen nach dem Paddeln wieder an ihr Auto.

Auf dieser Fahrt kam dann auch die neue GoPro HD2 zum Einsatz. Und ich muss sagen, dass ich immer noch schwer begeistert von der Kamera bin.

Während sich Papa im kühlen Naß vergnügte, waren Frau und Zwerge rodeln. Und nach dem Vergnügen wartete der schöne Weihnachtsmarkt von Monschau auf uns. Solche Sonntage dürfte es öfter geben.

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[Ausrüstung]: Lampen für das Basislager

26. November 2011 2 Kommentare

Bei mir wird sich wohl langsam eine Änderung in der Camping-Ausrüstungskiste ergeben – und zwar beim Thema Licht.

Bisher hatte meine blaue Campingaz Lampe einen festen Platz in der Kiste und hat an langen Abenden vor dem Zelt oder im Vorzelt für wohliges Licht gesorgt.

Doch damit war im vergangenen Urlaub Schluß. Nach dem Entzünden schlugen Flammen aus dem Glaskörper und kündeten von offensichtlichen Problemen mit der Lampe. Der erste Gedanke galt natürlich den Glühstrümpfen und selbiger wurde direkt ersetzt. Das Ergebnis? Unverändert! Glühstrumpf Nummer 2.

Nun bin ich nicht umsonst Ingenieur und habe direkt eine Theorie entwickelt und getestet. Die Theorie ging in die Richtung feuchter und nasser Sommer, Feuchtigkeit setzt sich in Ausrüstung fest, unbenutzter Glühstrumpf leidet, Ergebnis: Flammen aus der Gaslampe. Also bei nächster Gelegenheit neuen Glühstrumpf gekauft, gewechselt und Lampe entzündet. Und jetzt ratet mal! Na? Richtig! Flammen schlagen aus der Lampe! Glühstrumpf Nummer 3 in den Fritten. Jetzt gingen mir die Theorien aus.

Das Problem scheint wohl eher von der Lampen-Hardware verursacht zu sein. Und da lasse ich dann doch eher die Finger weg.

Soweit die Vorgeschichte zum Umstieg auf eine LED Lampe im Outdoor-Spirit Zeltlager.

Und diese LED Lampe war das 2010er Modell der Black Diamond Orbit. Ehrlich gesagt hatte ich bei der Bestellung gar nicht so sehr auf die Maße der Lampe geachtet und war dann bei Lieferung schon etwas über die kleinen Abmaße erstaunt. Ganze 10 cm mißt die Lampe im Transportzustand in der Höhe und der Durchmesser liegt bei 5,5 cm. Zum Betreiben der Lampe zieht man Kopf- und Fußteil einfach auseinander und die Lampe streckt sich auf knappe 16 cm.

Black Diamond Orbit

Der Bedienknopf ist im Transportzustand verborgen, was ein ungewolltes Einschalten der Lampe verhindert. Über diesen Bedienknopf wird die Lampe – Überraschung! – ein- und ausgeschaltet und gedimmt. Am oberen Ende befinden sich zwei bewegliche Bügel, an denen man die Lampe aufhängen kann.

Betrieben wird das gute Stück durch 4 AAA Batterien. Laut Hersteller liegt die Betriebszeit bei höchster Leuchtstufe bei ca. 10 Stunden und im gedimmten Modus bei bis zu 24 Stunden. Diese Werte erreicht man aber wohl nur mit frischen und kräftigen Batterien. Meine (subjektiven) Erfahrungswerte zeigen eine deutlich geringere Leuchtdauer. Die Leuchtstärke liegt bei 45 Lumen und durch einen Reflektor im Kopfteil und das milchige Gehäuse wird das Licht so gestreut, dass der Nahbereich um die Lampe gleichmässig und gut ausgeleuchtet wird.

Batteriepack mit 4 x AAA

 Was der Lampe natürlich fehlt, ist das gleichmässige Rauschen der Gaslampe und das flackern des Lichts. Das gehörte für mich irgendwie zum Draussen Lesen und Chillen dazu. Das weiße Licht der LED Lampe ist dann doch eher kalt und steril, aber man gewöhnt sich schnell daran. Und im Zelt spielt die Lampe ihre Vorteile gnadenlos aus, sei es als Kronleuchter am Zelthimmel oder als Leselampe zu später Szunde, wenn es draussen schon zu kalt geworden ist.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Gaslampe ersetze. Wahrscheinlich schon, denn darauf verlassen, daß ich immer aufgeladene AAA Batterien dabei habe, möchte ich mich dann doch nicht…

Amarok Treffen auf der ehemaligen Ordensburg Vogelsang

26. November 2011 1 Kommentar

Seit einiger Zeit treibe ich mich in einem Forum für Freunde des Volkswagen Pick-Ups Amarok herum. Und in diesem Forum wurde die Idee geboren, doch mal ein Treffen der Amarokfahrer in NRW zu organisieren. Nun sieht man den Wagen noch nicht allzu oft auf unseren Strassen und wenn man dann bedenkt, dass nicht alle im Forum mitlesen und von denen, die mitlesen, nicht alle Lust oder Zeit auf ein Treffen haben, kann man erahnen, dass ein solches Treffen erst einmal in kleiner Runde stattfinden würde.

Doch das sollte uns nicht abhalten. Als Termin wurde der 13.11.2011 und als Ort die ehemalige Ordensburg Vogelsang in der Eifel festgelegt.

Artgerechtes Parken

Als wir uns schliesslich der Einfahrt zum Gelände näherten, konnte man aus einiger Entfernung den ersten Amarok am Strassenrand stehen sehen und mit jedem Meter, den wir uns näherten, offenbarte die dort wachsende Hecke einen weiteren Wagen. Na ja, zumindest zwei weitere. Wie gesagt, es sollte ein kleines Treffen werden. Es gab ein kurzes Händeschütteln und wir fuhren gemeinsam aufs Gelände.

Auf dem grossen Besucherparkplatz angekommen, konnte man schön sehen, wie vier Fahrer spontan die gleiche Idee haben und auch umsetzen. Aus Zeiten der vormaligen Verwendung als Kaserne, gab es auf dem Platz schräge Rampen, vermutlich für LKW Reparaturen. Diese Rampen waren wie geschaffen für unsere Fahrzeuge. Wie gut, dass wir nur zu viert waren, denn bei grösserem Andrang wäre es vermutlich ein wenig eng geworden.

Früh übt sich...

Nun konnte man natürlich ausgiebig schwatzen und die Amaroks begutachten. Natürlich waren es alle Amaroks, so dass grundlegende Dinge nicht im Fokus standen. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Heckauf- und Anbauten gerichtet Und hier zeigte sich eine erstaunliche Vielfalt. Jeder Wagen wartete mit einem anderen Konzept der Ladeflächennutzung auf. Wir waren der einzige Wagen mit Hardtop, der braune Amarok hatte sich noch nicht entschieden und war sozusagen nackig, es gab eine Ladeflächenabdeckung zum Aufstellen und eine große Box auf der Ladefläche.

Vielfalt auf der Ladefläche

Nach einiger Zeit verlagerten wir das Treffen ins Café des Besucherzentrums von Vogelsang. Dort wurde weiter gefachsimpelt. Später stieß noch Pete zu uns – Amarok Nummer 5 bei unserem Treffen. Auch er parkte natürlich vorschriftsmässig auf der Rampe und auch er hatte eine gänzlich andere Art der Laderaumabdeckung im Form eines Roll-Covers aufzuweisen.

Nach reichlich Kaffeekonsum ging es dann wieder raus zu den Fahrzeugen und wir hätten sicherlich noch ein Weilchen dort stehen können und uns vortrefflich unterhalten. Doch es war Herbst und mit der untergehenden Sonne wurde es zunehmend kühl. Wir vereinbarten auf jeden Fall ein Folgetreffen in Form einer Winterausfahrt. Jetzt brauchen wir also nur noch Schnee in Eifel oder Sauerland.

Dann doch zu Fünft...

Mädels und Jungs, das Treffen hat mir gefallen und bei Wiederholungen bin ich wieder mit von der Partie!