So war der Toughrun 2014

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Das kleine und gemütliche Spaßevent “Toughrun – Ab in die Batsch” im Saarland ging in die vierte Runde und ich war dabei.

Keine Zeitmessung, nur Spaß und gaanz viel Matsch

Bereits zum vierten Mal hiess es auf dem Utopion Gelände in Bexbach “Ab in die Batsch” und dem Ruf nach dem Toughrun 2014 folgten mehr Läufer denn je. Nachdem im vergangenen Jahr gut 500 Toughrunner an den Start gingen, waren es in diesem Jahr wohl an die 800. Die Atmosphäre und der Spaß der Veranstaltung sprechen sich wohl herum. Denn noch immer steht der Spaß ganz klar im Vordergrund, was auch durch die Tatsache unterstützt wird, dass keine Zeitmessung erfolgt. Ankommen bei maximalem Vergnügen lautet die Devise!

Mini-Blogger Treffen beim Toughrun

Mit von der Partie war in diesem Jahr Martin vom JeeperMTJ.com Blog. Martin war sofort Feuer und Flamme, als ich mal erwähnte, noch Mitstreiter für den Toughrun zu suchen. Wären da nicht parallele Konkurrenzveranstaltungen gewesen, hätte die Outdoor Blogger Runde durchaus noch größer sein können. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.

Auf jeden Fall müssen wir an der Kostümierung arbeiten. Die Neandertaler der letzten Jahre waren ziemlich originell, wohingegen in diesem Jahr mehrere Teams die Idee hatten, als Panzerknacker zu laufen. Am Ende war es sowieso egal, da alle irgendwie gleich dreckig aussahen.

Toughrun 2014 - Vorher
Toughrun 2014 – Vorher

In diesem Jahr hatte ich das Gefühl, dass der Toughrun besonders matschig war, wie man an dem folgenden Bild gut sehen kann.

Toughrun 2014 - Nachher
Toughrun 2014 – Nachher

 

Der beste Toughrun von allen bisher

Der Kurs des Toughrun in diesem Jahr entsprach dem der vergangenen Jahre. Gestartet wurde in zwei Gruppen, um das Läuferfeld von Anfang an zu entzerren und Wartezeiten an den Hindernissen zu minimieren. Das hat in meinen Augen gut funktioniert.

In drei Runden von circa 4,3 Kilometern ging es über die verschiedenen Hindernisse. Diese wurden im Vergleich zu den letzten Jahren teilweise erheblich verbessert oder aber die Veranstalter fielen auf alt bewährtes zurück. Im einzelnen hatten wir hier:

  • The Power Ride – die Rutsche – ein Klassiker des Toughrun. Mit anständig Wasser und viel Schwung musste man aufpassen, nicht unten im Gestrüpp zu landen.
  • The Swamp – ein echtes Highlight. In dem Morast sieht man nicht, wohin die Füße treten. Selbst auf der vermeintlichen Chicken Line kann man urplötzlich bis zur Brust im Schlamm stehen.
  • The Dungeon – ein dunkler Kriechtunnel – länger, tiefer und matschiger als im letzten Jahr.
  • Die Batsch Container – nicht einer, nein, gleich drei Container voller Schlamm warteten auf die Läufer.
  • Die Battle Field – erst Reifenparcours, dann Hangelpassage, um schliesslich von netten Damen mit Lederpeitsche auf die Knie gezwungen zu werden.
  • Das Strohballen-Hindernis – mit Anlauf hoch und rüber.
  • Walls of Honor – Die Mauern – Überbleibsel der alten Nutzung des Geländes. Warum also nicht in den Parcours einbauen?
Toughrun 2014 - Ab in die Batsch
Toughrun 2014 – Ab in die Batsch

Jedes einzelne dieser Hindernisse hat einen riesen Spass gebracht und das lag sicher auch an den Veränderungen einzelner Stationen. Meine persönlichen Highlights waren der Swamp und das Battle Field, gefolgt von dem Dungeon und den Containern.

Die Stimmung war wieder einmal super und ziemlich ausgelassen. Ich hoffe inständig, dass es dem Veranstalter gelingt, trotz wachsender Teilnehmerzahlen, den eher familiären Charakter der Veranstalter zu bewahren. Das gute Wetter hat sicherlich auch seinen Anteil an der tollen Atmosphäre genabt.

Allerdings hatte ich in diesem Jahr den Eindruck, mehr Verletzungen am Wegesrand gesehen zu haben. Ich hoffe, allen Betroffenen geht es wieder gut und es war nichts ernsthaftes dabei.

Preise gab es natürlich auch. Aber nicht für die Schnellsten. Ganz im Sinne des Toughruns wurden die besten Kostüme prämiert und das Team, welches die größte Party veranstaltet hat.

Ein paar Tage nach dem Lauf wird man nach der Manöverkritik gefragt. Und was soll ich sagen? Ich habe partout nichts auszusetzen gehabt. Für mich war es der beste Toughrun von allen bisher! Gut, ein dritter oder vierter Hochdruckreiniger hätte bei der anschliessenden Vorwäsche die Schlange zum Schluß nicht so groß werden lassen. Aber wir sind schnell genug gelaufen, so dass wir nicht lange anstehen mussten, 😉

Toughrun 2014 - Einfach mal abhängen
Toughrun 2014 – Einfach mal abhängen

Das Video

Ich habe im Moment die Garmin VIRB Actioncam zum Testen und hatte diese natürlich auch beim Toughrun dabei. Das Resultat der Aufnahmen könnt ihr unten sehen. Eines vorab, auch diesen Test hat die VIRB gemeistert. Allerdings stellt Dreck auf der Linse so ziemlich jede Kamera vor Probleme und wie ich bereits eingangs erwähnte, war es in diesem Jahr besonders matschig. Wie wäre es eigentlich mal, wenn die Linsen der Actioncams einen Lotusblüteneffekt aufweisen würden? Zumindest in diesem Fall wäre es der Qualität der Aufnahmen sehr förderlich gewesen.

Toughrun 2015?

Wenn es terminlich passt, wäre ich nächstes Jahr sehr gerne wieder beim Toughrun dabei. Martin scheint auch angefixt zu sein.

Liebe Outdoor-Blogger Kollegen – man munkelt, es gäbe unter uns doch auch den einen oder anderen Läufer. Wie wäre wäre es mit einem Blogger Treffen 2015 mit einer ordentlichen Portion Batsch aus dem Saarland?

Weitere Links und Informationen

4 KOMMENTARE

  1. Hi René,
    danke für den tollen Blogpost. Selbstverständlich würde auch ich mich freuen viele Outdoorblogger auf dem TOUGHRUN zu treffen. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder ein Bloggerfrühstück vor Ort veranstalten zu dem ich dich und deine Bloggerkollegen jetzt schon herzlich einladen möchte.
    Viele Grüße
    Theo

  2. wäre gern dabei gewesen als Fensterputzer für die virb :-), aber ich musste mich ja in den Bergen rumtreiben– same procedure than next year…
    Gruss
    Dietmar

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