10 Dinge, die auf Touren gerne vergessen werden

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  1. Streichhölzer oder Feuerzeug – Wer kennt das nicht? Man will sich eine warme Mahlzeit bereiten, einen Kaffee kochen oder einfach nur die romantische Kerze am Abend anzünden und stellt fest, die Zündquellen liegen zu Hause. Die Raucher werden auch immer weniger, auf die man sich früher verlassen konnte. Da hilft wohl am besten ein Feuerstahl, der seinen festen Platz bei der Ausrüstung findet.
  2. Korkenzieher – Oft genug erlebt, an die Streichhölzer hat man gedacht, die Gaslampe leuchtet, doch der Korken steckt unerreichbar in der Weinflasche. Blöd, dass man sich ausgerechnet solche Multitools zugelegt hat, die gerade keinen Korkenzieher haben. Gut, mittlerweile setzen sich immer mehr Schraubverschlüsse bei den Weinflaschen durch, doch sollte das nicht der Fall sein, muss man sich wohl oder Übel auf alte Techniken besinnen und den Korken entweder reindrücken oder rauskloppen.
  3. Toilettenpapier – Man hat sich so daran gewöhnt, dass auf den Campingplätzen Toilettenpapier vorhanden ist. Unsere Notration in der Campingkiste liegt wohl schon mehrere Jahre dort. Doch ist man mit dem Rucksack unterwegs, bemerkt man dann doch mal, dass etwas entscheidenes fehlt. Da hilft dann nur das Papiertaschentuch oder Techniken, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.
  4. Taschenlampe – oder auch die Kopflampe sind auch so Klassiker des Vergessens. Die Dinger sind eigentlich überall dabei, so dass man meint, die Leuchtquellen gehören zum Inventar. Wird es langsam dämmrig, stellt sich oft die bange Frage, ob man die Lampe wirklich dabei hat. Und ja, die Frage habe ich mir schon oft gestellt.
  5. Ohrenstöpsel – sind für mich mit die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, um ausserhalb der gewohnten vier Wände den erholsamen Schlaf zu finden. Dabei sind die Dinger so klein, dass sie leicht übersehen werden.
  6. Kaffeefilter – Irgendwas ist ja immer. Entweder fehlen die Filtertüten, die Kaffeekanne oder gleich der ganze Kaffee. Wie auch immer, ohne schwarzes Heißgetränk fehlt etwas zum gelungenen Start in den Tag.
  7. PIN Codes – Wer seinen PIN Code vom Telefon kennt, ist hier fein raus. Wer nicht, muss das Telefon oder Pad am Leben erhalten, auch wenn mal keine Steckdosen in der Nähe sind. Pro-Tipp: Ein Smartphone, zum Telefon degradiert, hält erstaunlich lange.
  8. Gewürze – An alles gedacht? Feuerzeug, Korkenzieher? Man ist dabei, ein leckeres Mahl zu zaubern und stellt fest, dass so profane Gewürze wie Salz und Pfeffer fehlen. Sicher, draussen schmeckt alles, aber ein wenig Pepp erhöht den Genuß beim Outdoor-Mahl ganz enorm.
  9. Flickzeug – An alles denkt man, nur nicht daran, dass mal etwas schief gehen könnte. Doch wenn die Isomatte Luft lässt, ist der Spass schnell vorbei. Also besser auch daran denken, was alles schief gehen könnte.
  10. Erste Hilfe Päckchen – Siehe Punkt 9. Das Flickzeug für Menschen. Kleine Blessuren könnte man problemlos behandeln, wenn man das Erste Hilfe Päckchen dabei hat. Wie gesagt, wenn. Meines liegt oft im andren Rucksack.

Geht es Euch so so, dass die unscheinbaren, aber doch wichtigen Dinge gerne vergessen werden? Ich sollte vielleicht wirklich mal eine Packliste erstellen.

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10 KOMMENTARE

  1. Wenn du eine Packliste erstellst, dann nach Möglichkeit gleich das Prinzip der doppelten Packliste:

    Du planst die Tour, erstellst die Liste, packst den Rucksack und ziehst los.

    Nach der Tour hakst du auf der Liste ab, was du gebraucht hast – so siehst du, was du ggf. rauswerfen könntest.

    Sachen wie Erste Hilfe-Kit bleiben bitte immer in der Ausrüstung, völlig egal ob man es bei den letzten 3 Touren doch gar nicht verwendet hat … 😉

  2. Auf der Eifel Tour hatte ich auch meinen Löffel vergessen… hatte angefangen einen zu schnitzen doch bevor ich fertig war war Dietmar mit seinem Essen fertig, schade eigentlich aber nett. Sonst vergesse ich schon öfters Müllbeutel oder zu Hause anzurufen 😉

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