So war der 10. Geburtstag von Globetrotter Köln

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Wie bereits hier angekündigt, hatte die Kölner Filiale von Globetrotter zum 10-jährigen Jubiläum geladen und sich für die Tage ein interessantes Programm ausgedacht.

Vortrag von Klaus Denart und Rüdiger Nehberg
Vortrag von Klaus Denart und Rüdiger Nehberg

Bereits am Donnerstag, dem 28. April war ich in Köln, um mir den Vortrag von Klaus Denart und Rüdiger Nehberg anzuschauen. Letzterer ist übrigens der einzige Mensch, von dem ich mir bisher ein Autogramm habe geben lassen. Um genau zu sein, sind es jetzt zwei Autogramme. Im ersten Teil des Abends liessen die beiden ihre früheren Abenteuer noch einmal aufleben und man merkte ihnen die Begeisterung für derartige Touren immer noch an. Zu den Bildern und kleinen Filmsequenzen erzählten sie immer wieder Anekdoten und zum Teil unglaubliche Geschichten. Legendär die Befahrung des blauen Nil in einem selbst gebauten Sarg. Ich war sicher nicht der einzige im Saal, der sich manchmal fragte, ob man bereit gewesen wäre, ein ähnlich hohes Risiko für ein Abenteuer aufzunehmen. Meinen Respekt habe die beiden Recken auf jeden Fall. Viel zu schnell kam die Pause und ich hätte gerne noch Stunden den alten Geschichten gelauscht. Es hat im Grunde nur das Lagerfeuer gefehlt.

Mit Rüdiger Nehberg
Mit Rüdiger Nehberg

Nach der Pause ging es deutlich eindringlicher weiter. Rüdiger Nehberg sprach von seinem aktuellen Projekt Target, welches sich gegen die Genitalverstümmelung bei Frauen weltweit wendet. Bei diesem Vortrag konnte man deutlich spüren, wieviel Feuer noch in Rüdiger Nehberg brennt. Wirklich beeindruckend, dieses Engagement.

Am darauffolgenden Samstag sind wir dann mit Kind und Kegel in Köln aufgeschlagen. Am Eingang haben wir noch Daniela von Landlinien.de und ihre Schwester getroffen. Letztere – ich konnte es gar nicht glauben – war noch nie zuvor im Globetrotter, obwohl sie in Köln lebt.

Virtuell einen Eisfall beklettern mit Mammut 360°
Virtuell einen Eisfall beklettern mit Mammut 360°

Im Gegensatz zu unseren sonstigen Besuchen in der Filiale, wo wir uns von oben nach unten durchschlagen, begann der Tag diesmal im Erdgeschoss. Und zwar am Stand vom Mammut 360° Projekt. Hier konnte virtuell der Rübezahl Eisfall in der Schweiz bestiegen werden. Als langjähriger Anwender von Actioncams interessierte ich mich mehr für die Technik, die hinter dem Projekt steckt, während meine Jungs sich dem Rundumblick aus dem Eisfall hingaben. Aber auch der Eisfall selbst sah vielversprechend aus. Und machen wir uns doch nichts vor, real in einem Eisfall zu klettern ist mir immer noch lieber. 😉

Im Kletterparcours
Im Kletterparcours

Kaum war die Brille abgesetzt, zog es den Nachwuchs zum Kletterparcours. Leider konnte ich den Flying Fox nirgendwo entdecken, auf den ich gehofft hatte. Dafür war eine Slackline über die Freifläche gespannt, an deren Ende die Kletteraspiranten noch eine mobile Kletterwand hinaufkraxeln konnten. Meine Jungs haben sich dem Kletterspaß hingegeben, während ich mir am Stand von Keen frisch zubereiteten Kaffee schmecken liess.

Frischer Kaffee bei Keen
Frischer Kaffee bei Keen

Nebenbei wurde mir noch die Herstellung der Keen Schuhe und insbesondere der Sohle erklärt. Bei den Outdoor-Sandalen setzt unsere ganze Familie auf die Treter aus dem Hause Keen und da war es mal ganz interessant, zu sehen, wie die Einzelteile zu einem Ganzen zusammengefügt werden.

Comfort Zone
Comfort Zone

Auf den nächsten Höhepunkt habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut – auf das Essen. Vor der Filiale wartete die Globetrotter Food Passage mit Leckereien aus den Garküchen dieser Welt. Hier hätte ich allerdings ein wenig mehr Angebot erwartet, als die drei Stände, die draussen ihre Speisen feilboten. Wie ich später vom Veranstalter erfuhr, ging es ihnen wohl ähnlich. Die leckeren Speisen haben trotzdem gemundet und da wir kürzlich im Podcast über das indische Naan-Brot sprachen, musste dieses auch gleich probiert werden.

Indische Leckereien
Indische Leckereien

Wo wir gerade draussen waren, bot es sich an, am Stand von Primus vorbei zu schauen. Hier war das Motto ganz klar: “Primus goes Picknick”. Die Campfire Serie bietet nette Sets für die Zubereitung von Essen unterwegs und ist als Schneideset mit Messer und Brett oder Kochset mit Messer, Reibe und Kochbesteck aus Eichenholz erhältlich. Den größten “Haben-wollen” Faktor haben bei mit die kleinen Pfeffer- und Salzmühlen ausgelöst. Irgendwann werden diese sicherlich in meinem Einkaufskorb landen.

Neues aus dem Hause Primus
Neues aus dem Hause Primus

Bei Garmin war ich auch kurz am Stand, allerdings liegen viele der hier gezeigten Produkte bereits bei mir zu Hause. Dennoch habe ich etwas gefunden, von dem ich denke, dass ich es benötige – einen KFZ-Halter für mein GPSMap 64s.

Das war bereits ein langer Tag bis hierher und als letzte Amtshandlung gönnten wir uns bei Arc’teryx einen leckeren Cocktail untermalt mit Musik von der DJane. Sehr chillig.

Als wir aus der Filiale kamen waren wieder einmal fast fünf Stunden vergangen und die Einkaufstasche mal wieder gut gefüllt. Irgendwie findet man ja immer etwas, was man gebrauchen kann. Und wenn sogar der Nachwuchs in der Bücherabteilung etwas für sich findet, kann man nicht alles verkehrt gemacht haben.

Also Danke Globetrotter für den angenehmen Tag! Wir sehen uns sicherlich noch öfter. 🙂

[Transparenzhinweis: Für die Berichterstattung vor, während und nach dem Jubiläum unterstützt Globetrotter den Outdoor-Spirit Blog. Vielen Dank dafür!]

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