127 Hours – The Movie

31. August 2010 Rene 1 Kommentar

Die Geschichte von Aron Ralston wurde verfilmt. Vielleicht habt ihr sie bereits gehört oder auch das beeindruckende Buch gelesen. Die deutsche Ausgabe heisst “Im Canyon” und Aron beschreibt, was ihn in jenen Canyon führte und vor allem, wie er wieder heraus kam.

Bei besagter Solotour löste sich ein Felsblock und verklemmte Arons rechten Arm. Nach fünf Tagen vergeblicher Warterei auf Hilfe entschloss er sich, den Arm zu brechen und mit einem Taschenmesser zu amputieren.

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Der Film heißt im Original “127 Hours”, Regisseur ist Danny Boyle und der Filmstart in den USA ist der 5. November. Über einen Start in Deutschland ist wohl noch nichts bekannt.

Gerade vor dem Hinblick der ständigen Diskussionen um die Gefahren von Solotouren bei allerlei Outdoor-Aktivitäten ist dieses Buch sehr beeindruckend und die Geschichte geradezu unvorstellbar.

Wer jetzt denkt, dass damit die Kletterei für Aron vorbei wäre, hat sich getäuscht. Mit einer Spezialprothese ist er noch immer in den Bergen unterwegs – auch solo.

(via Alpin)

Kanada Impressionen – Familien-Rafting

29. August 2010 Rene Keine Kommentare

Der Westen Kanadas scheint ein Paradies für Paddler zu sein. Noch nie habe ich über eine grössere Fläche verteilt so viele Autos mit Booten auf dem Dach gesehen. Das  geht in Vancouver los, wo vorwiegend Seekajaks zu sehen sind und zieht sich weiter bis in die Rocky Mountains. Beim nächsten Mal sollte ich ernsthaft darüber nachdenken, meine Paddelsachen einzupacken. Insgeheim hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt, eine Raftingtour zu buchen, um überhaupt ein wenig Wildwasser auf die Haut zu bekommen. Anbieter und Flüsse gibt es wie Sand am Meer entlang unserer Reiseroute von Vancouver in die Rockies und zurück.

Entschieden haben wir uns letztlich für eine Familienraftingtour. Bei Jasper wird auf einem Teilstück des Athabasca River, das den Wildwassergrad 2 nicht übersteigt auch mit kleineren Kindern geraftet. Ein Stück unterhalb der Athabasca Falls wird eingesetzt und in circa einer Stunde bis nach Jasper geraftet. Wir sind mit den Rocky Mountain River Guides gefahren und waren mit dem Service sehr zufrieden.

Unsere Jungs (5 und 8 Jahre alt) hatten auf jeden Fall sehr viel Spass im kalten Wasser und haben schon angekündigt, dass sie auf jeden Fall noch einmal in einem Schlauchboot auf fliessendem Wasser fahren möchten. Und das trotz der ca. 7 Grad Wassertemperatur.

LED Lenser M7 – Ein Video-Review mit den kritischsten Testern

3. August 2010 Rene 5 Kommentare

[Trigami-Review]

Auch von uns gibt es noch ein paar Worte und bewegte Bilder zur LED Lenser M7 Taschenlampe. Bisher hatte sich keine Lampe aus dem Hause Zweibrüder zu mir verirrt und daher war ich entsprechend gespannt auf meine erste fokussierbare LED Lampe.

Für den eigentlichen Test habe ich dann auf die Hilfe des hauseigenen Outdoor- und Cachernachwuchses zurückgegriffen, welche mit scharfem Blick und kritischer Stimme zum Review beitrugen.

Die LED Lenser M7 ist eine fokussierbare LED Lampe, die per eingebautem Mikrocontroller verschiedene Lichtprogramme bietet. Bei LED Lenser nennt sich dies Smart Light Technology (SLT). Mit bis zu 220 Lumen Lichtleistung ist die M7 wohl die hellste Lampe, die ich bisher in den Händen gehalten habe. Bisher dachte ich, ich würde kein Fokus an einer LED Lampe benötigen, doch die Einhandfokussierung der M7 lässt sich bestimmt im Zelt oder Camp sehr gut einsetzen. Auch dieses System hat bei LED Lenser einen Namen und hört auf Advanced Focus System.

Mein Fazit: Die M7 ist die erste Taschenlampe, bei der ich mir das Manual durchlesen musste. Hat man dies getan, benötigt man die beigelegte Smartcard als Kurzanleitung nicht mehr wirklich. Ohne Manual reicht die Smart Card aber auch nicht aus.

Der Gürtelclip überzeugt mich nicht. Auch wenn er stabil ist, sicher am Gürtel hält und die Lampe offensichtlich fest im Griff hat, gibt es doch ein Richtung, in der die Lampe relativ leicht heraus rutscht. Da hätte ich dann doch die Befürchtung, die relative teure Lampe leicht zu verlieren. Zudem liegt die Optik frei und ist der Gefahr des Verkratzens ausgesetzt. Hier würde ich persönlich eine Tasche vorziehen.

Wie bereits erwähnt, habe ich bisher keine Erfahrung mit fokussierbaren LED Lampen. Ein Langzeittest müsste mal zeigen, ob Schmutz, der in das Fokussystem eindringt, die Leichtgängigkeit beeinflusst. Aber vielleicht haben ja andere Nutzer mit den Vorgängermodellen Erfahrungen gemacht und können mich hier eines besseren belehren.

Gut ist, dass man den Fokus arretieren kann. Mir ist es ab und an gelungen, beim Lösen der Arretierung den Lampenkopf gleich mit zu lösen. Besonders im Winter mit Handschuhen wird dies wohl regelmässig passieren.

Ansonsten denke ich, dass die M7 eine gelungene multifunktionale Taschenlampe ist, die verschiedenste Anwendungsbereiche abdecken kann.

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Jetzt zum Produkt.

[Outdoor Cooking] – Hähnchen im Dutch Oven

31. Juli 2010 Rene 2 Kommentare

Heute wurde mal wieder der Dutch Oven bemüht, um der Familie ein leckeres Mahl zu bereiten. Und diesmal haben wir ein recht einfaches Rezept ausprobiert – Hähnchen auf Gemüse. Aufgrund des wenigen Aufwandes, der betrieben werden muss, eignet sich dieses Gericht ganz hervorragend für unterwegs.

Also, der Reihe nach…

Die Zutaten können nach Lust, Geschmack und Laune zusammengestellt werden. Wichtig ist einzig das Hähnchen. Bei uns sorgten  Kartoffeln, eine Zwiebel und drei Paprika für die Unterlage, auf der das Vogelvieh gebettet wurde. Man kann sicherlich auch ein Rost in den Dutch Oven legen und das Hähnchen ganz ohne Zutaten zubereiten. 

Als erstes wird dem Vogel das Rückrat entfernt, um ihn schön ausbreiten zu können. Dann die Beilagen klein schneiden. Nebenbei kann man im Anzündkamin bereits die Grillbriketts durchglühen lassen.

Der Boden des Dutch Ovens wird nun mit Olivenöl bedeckt. Dann die Kartoffeln und die Zwiebel gleichmässig verteilen, Paprika obendrauf und ordentlich würzen. Auf diese Schicht kommt schliesslich der Vogel und zwar so, dass die besten Teile ordentlich Oberhitze abbekommen können, um schön knusprig zu werden. Vorher wurde das Hähnchen selbstverständlich ebenfalls mit Salz und Knoblauch-Pfeffer gewürzt.

Nun kommt der Deckel auf den Topf. Aus dem Anzündkamin werden jetzt ca. 5 Brekkies unter dem Topf platziert und jede Menge Kohlen auf dem Deckel. Dies sorgt für langsames Garen der Beilagen und für ein knuspriges Hähnchen durch viel Oberhitze.

Das ganze wird jetzt einige Zeit sich selbst überlassen. Bereits nach wenigen Minuten hört man ordentlich Blubbergeräusche aus dem Inneren des Topfes und die Vorfreude steigt. Wir haben dem Topf knapp zwei Stunden Zeit gegeben und das Ergebnis war ein wunderbar zartes Hähnchen. Lecker!

Immunstabilat Outdoor – Mikronährstoffe für Unterwegs

28. Juli 2010 Rene 2 Kommentare

Es soll ja auch heutzutage Leute geben, die auf Malle Skorbut bekommen. Aber dies hatte dann wohl andere Gründe als ein eingeschränktes Nahrungsangebot. Alle anderen, die sich ernsthaft mit dem Thema Sport, Outdoor und Ernährung befassen, stellen sich früher oder später mal die Frage, ob die mitgeführten Nahrungsmittel den körperlichen Belastungen angepaßt sind. Das geht sicherlich bei den Ausdauersportarten los und hört bei mehrwöchigen Expeditionen noch lange nicht auf. Ich werde mir jedenfalls schwer überlegen, ob bei der nächsten Hochtour wieder 500g Gouda und eine ähnliche Menge Kaminwurzen in den Rucksack kommen.

Eine mögliche Antwort oder Ergänzung könnte Immunstabilat Outdoor sein. Hierbei handelt es sich um Mikro-Nährstoffe in konzentrierter Form speziell für Sport und körperlich anstrengende Outdoor-Aktivitäten.

Immunstabilat Outdoor enthält essentielle Nährstoffe wie Aminosäuren, Mineralstoffe und Vitaminkomplexe und hilft damit Mangelerscheinungen zu vermeiden und unterstützt den Körper in der Regenerationsphase.

Das Pülverchen gibt es in kleinen Tütchen, den Sticks zu je 2 Gramm. Eingenommen wird Immunstabilat Outdoor wie Brausepulver – direkt auf die Zunge.

Zwei Geschmacksrichtungen sind erhältlich – Zitrus und Waldfrucht. Wobei ich ehrlich gesagt bisher keinen grossen Unterschied bemerkt habe.

Mehr und vor allem ausführlichere Informationen zum Produkt gibt es bei www.immunstabilat.de.

Ich werde die Tütchen auf jeden Fall mit in den Urlaub nehmen und dort mal die eine oder andere Kostprobe nehmen.

[Video]: Sturm über Düsseldorf

25. Juli 2010 Rene 1 Kommentar

Passend zum letzten Beitrag mit den Bildern vom Sturmtief Mitte Juli bin ich auf ein Video bei Youtube aufmerksam gemacht worden. Während es bei uns einigermassen ruhig blieb, ging wohl im nur wenige Kilometer entfernten Düsseldorf etwas mehr die Post ab. Achtet mal auf die Bäume ab Sekunde 30.

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Schönes schlechtes Wetter

15. Juli 2010 Rene 1 Kommentar

Sturmtief Olivia hat wohl für die eine oder andere wilde Frisur gesorgt gestern. Bei uns blieb zum Glück alles beisammen und der aufblasbare Pool im Garten dank gutem Füllstand auch an Ort und Stelle. Dafür konnte man das Schauspiel am Himmel geniessen.

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Geocaching in über 3000 Metern Höhe

10. Juli 2010 Rene 2 Kommentare

Vor mehr als zwei Jahren erfuhr ich zum ersten Mal von einem Geocache auf einem Berg namens Weissspitz, welcher bis dato noch nicht geloggt worden war. Details aus der Beschreibung deuteten auf hochalpines Gelände und Gletschergebiet hin und veranlassten mich Rheinländer, den Cache auf die Watchlist zu schieben und die Entwicklung erst mal aus der Ferne zu betrachten. Mit jedem Monat, der ohne Nachricht über einen erfolgreichen FTF verging, wuchs das Verlangen, doch einmal selbst nachzuschauen.

Und so begannen wir ungefähr im November des vergangenen Jahres mit der Planung einer Hochtour, um uns den Cache einmal genauer anzusehen.

Mehr…

Unterwegs in den Alpen

2. Juli 2010 Rene Keine Kommentare

Wir sind unterwegs. In den Alpen. Seit November läuft die Planung für dieses Wochenende. Ich freue mich wie Bolle…

Was mit der Idee einer Cachebergung begann, hat sich im Laufe der Zeit zur ausgewachsenen Hochtour entwickelt. Wir wollen doch mal schauen, ob wir die letzte Tour “29 Stunden – zwei Tradis” noch toppen können.

Der Plan sieht vor, den Cache auf der Weissspitze zu heben. Danach wollen wir mal schauen, ob der Cache “9 Summitss – Salzburg” noch da ist.

Mit dabei ist natürlich auch ein wenig Technik-Kram. Einerseits der unlängst vorgestellte Spot Messenger und natürlich die Helmkamera. Durch den Spot Messenger können Interessierte den Fortschritt (cooles Wortspiel) der Tour verfolgen.

[Update 09.07.2010]

Ich habe die interaktive Karte aus dem Artikel genommen, da die Trackingpunkte nur für sieben Tage angezeigt werden. Den Track der Tour gibt es dann im Blogbeitrag zur Tour.

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Outdoor iPhone apps – GPS-Tracks

23. Juni 2010 Rene 1 Kommentar

Vom Anbieter der Internetseite GPS-Tracks.com gibt es nun auch eine iPhone App. Bei GPS-Tracks.com kann man sich, wie bei anderen Platformen auch, Tourenvorschläge anschauen und bei Bedarf die GPS-Daten herunterladen. Hierfür ist eine kostenlose Registrierung nötig.

Die GPS-Track iPhone App gestattet nun den Zugriff auf die Daten via iPhone. Interessanter aber ist die Möglichkeit, weltweit Topo-Karten zu laden. Diese Topo-Karten werden entweder für den aktuellen Standort geladen oder im Rahmen der Tourplanung schon vorab für das Zielgebiet gespeichert. Vor Ort wird dann der aktuelle Standort auf diesen Karten angezeigt.

Der Anbieter teilt wohl auch meine Meinung, dass das iPhone nur bedingt outdoortauglich ist, indem er angibt, dass bei einem Einsatz die Bedingungen nicht allzu rau sein sollten und mindestens einmal am Tag eine Steckdose erreichbar sein sollte. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Als Backup zu einem “richtigen” GPS-Gerät taugt die App allemal. In Gebieten mit schlechter Coverage kann man ja das iPhone von vornherein in in den Flugmodus schalten, um so die Laufzeit zu verlängern.

Folgendes Kartenmaterial steht zur Zeit zur Verfügung:

Kartenmaterial Schweiz: Original SwissTopo-Karte. Massstäbe 1:25’000; 1:50’000; 1:100’000; 1:200’000.
Deutschland: Original Topo-Karten des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie. Massstäbe 1:25’000; 1:50’000; 1:100’000; 1:200’000; 1:500’000; 1:1’000’000; 1:2’000’000.
Österreich: Original Topo-Karten von KOMPASS GmbH. Massstäbe 1:25’000 (basierend auf Mst 1:50k); 1:50’000; 1:100’000 (basierend auf Mst 1:50k)
Weltweite Strassenkarte: Openstreet-Maps. Massstäbe 1:6’000 bis 1:111’000’000 in 15 Stufen zoombar.
Weltweit Topokarte: Opencycling-Maps. Massstäbe 1:6’000 bis 1:111’000’000 in 15 Stufen zoombar.

Eine recht detaillierte Beschreibung zur Funktionsweise inklusive Videomaterial gibt es hier.

Die Bedienung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da das Umschalten zwischen verschiedenen Ansichten und Touren nicht wirklich intuitiv erfolgt.

Alles in allem bietet die App eine kostenlose Möglichkeit, Topokarten auf das iPhone zu laden.

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