Review: Familienzelt von Jack Wolfskin

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Ich habe zwar vor fast drei Jahren schon mal einen Bericht über unser Zelt geschrieben, aber nach dem diesjährigen Urlaub in Schweden und drei Wochen Dauereinsatz bei durchwachsenen Wetterbedingungen, ist es mir ein Bedürfnis, unsere Erfahrungen mit dem Zelt noch mal auf den letzten Stand zu bringen.

Bei dem Zelt handelt es sich immer noch um ein Jack Wolfskin Oceanview II RT. Leider scheint dieses Zelt nicht mehr im Sortiment von Jack Wolfskin zu existieren, allerdings besteht die Technologie in anderen Familienzelten fort. Und mit Technologie meine ich hier die Real Tunnel Konstruktion und den Floor-Saver Unterbodenschutz.

Besonders letzterer hat uns in den letzten Tagen überzeugt. Und zwar in Trelleborg auf dem Zeltplatz. Es war schon den ganzen Tag am Schütten und dieser Regen wandelte sich des Nachts in einen regelrechten Wolkenbruch. Nachdem sich der Weg vor dem Zelt? in eine einzige Pfütze verwandelt hatte, befürchteeten wir schon einen Dammbruch mit anschliessender Flutung des Zeltes. Gut, zu dem Dammbruch kam es nicht, denn der ganze Platz wurde auch so geflutet. Zu meinen abendlichen Ritualen gehörte es, noch ein wenig im Schein der Gaslampe zu lesen. Ab und an prüfte ich mal den Wasserstand vor dem Zelt. So gegen 23:00 Uhr war uns der Wasserstand vor dem Zelt relativ egal, denn der Wasserstand unter dem Zelt geriet in unseren Fokus. Wir kamen uns vor, wie auf einem Wasserbett! An einigen? Stellen hatten wir bestimmt 5 Zentimeter Wasser unter dem Zeltboden! Wir standen also mitten in einer Pfütze. Die Kinder ratzten friedlich in ihren Schlafsäcken und einen Wassereinbruch konnten wir noch nicht verzeichnen, so verschoben wir den Gedanken an eine Evakuierung vorläufig.

Kurz nach Mitternacht hörte der Regen dann endlich auf, wir hatten immer noch kein Wasser im Zelt, der Wasserstand unterm Zelt ging leicht zurück und kuschelten uns in die Schlafsäcke. Dank des sandigen Bodens an der Küste versickerte das Wasser über Nacht und von den Pfützen war am nächsten Morgen nichts mehr zu sehen.

Fazit: Auch nach drei Jahren im regelmässigen Einsatz sind wir von dem Zelt nach wie vor überzeugt, eine richtige Kaufentscheidung getroffen zu haben und gehen auch bei suboptimalen Wetterbedingungen mit den Zwergen zelten.

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