Kurze Nachlese zur EOFT

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So, dass war sie also – die diesjährige European Outdoor Film Tour. Gestern abend sind wir nach Köln in die Essigfabrik gefahren, um diesem Spektakel beizuwohnen. Pünktlich um 18:00 Uhr schlugen wir vor Ort auf – dem Zeitpunkt des Beginns der Vorführung. Entsprechend gab es nur Plätze in der vorletzten Reihe. Aber egal, die Leinwand war gross genug und der Sound super.

Auch diesmal gab es wieder schöne Aufnahmen von allerlei Outdoor Sportarten. Als Paddler hat es mich natürlich sehr gefreut, dass diesmal gleich zwei Kajakfilme am Start waren. Wobei, dass war jetzt ein wenig übertrieben. Normalerweise kommen mir die Kajakfilme bei der EOFT wie Trailer zu Kajak-DVDs vor. Und der nachträglich ins Programm aufgenommene “Oil and Water”? war auch eher ein Roadmovie mit vereinzelten Paddelszenen. Aber ich will mich nicht beschweren, immerhin gibt es für Paddler wie mich eine eigene Veranstaltung. Man kann die EOFT ja auch nutzen, um ein bsichen über den Tellerrand hinauszuschauen.

Und da gab es viel zu schauen…

Zum Beispiel der Film über die Expedition zum Manaslu. Es ist schön, auch mal Filme zu sehen, wo die Helden nicht immer erfolgreich auf dem Gipfel stehen, sonderen sich mit widrigen Bedingungen herumschlagen müssen, die letztlich ein Erklimmen des Gipfels verhindern.

Eine witzige Parodie liefern die Engländer mit “Touching the stairs”. Wie oft haben wir schon mal daran gedacht, einschlägige Expeditionsfilme durch den Kakao zu ziehen.

Die wohl schönsten Bilder zu sehen gab es im “Play Gravity” vom Gleitschirmfliegen? und viele spektakuläre Bilder im “Seasons” über das Mountainbiken und “A walk in the clouds” über eine Kombination von Slacklinen und Basejumping.

Also mir hat der Abend gefallen. Und anderen sicherlich auch, was man schon allein daran merkte, dass direkt im Anschluss die zweite Veranstaltung stattfand.

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4 KOMMENTARE

  1. Hallo,

    Es scheint als habe ich etwas verpasst. Anfangs wollten wir auch nach Köln in die Essigfabrik fahren, doch 2 Stunden Anfahrt war doch schon ziemlich heftig.
    Als Trost sahen wir uns die DVD vom letzten Jahr. War aber auch nicht schlecht…

    schöne Grüsse aus Luxemburg

  2. Zwei Stunden Fahrt ist schon viel. Da hätte man wahrscheinlich eher ein Wochenendausflug ins schöne Rheinland draus machen müssen. Aber vielleicht besteht noch Hoffnung und die EOFT-Epidemie erfasst auch Luxemburg eines Tages…
    Gruss,
    Rene

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