“Extremsportler” zu Organspendern!

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Und nun zu etwas ganz anderem…

Seit einiger Zeit geistert mir so ein Gedanke im Kopf herum und dieser Gedanke dreht sich um Risikosportarten und Organspenden. Letzte Woche flatterte von meiner Krankenkasse das Informationsmaterial zur Organspende nebst entsprechendem Ausweis ins Haus. Nun galt es, diesen Gedanken Realität werden zu lassen.

Machen wir uns nichts vor, natürlich gehen wir bei der Ausübung der verschiedensten sogenannten Extremsportarten ein Risiko ein. Und sicherlich setzen sich die meisten auch mit den Gedanken über eben jenes Risiko auseinander. Warum dann eigentlich nicht den nahe liegenden Schritt gehen und seine Einwilligung zur Organspende geben und dies mit dem entsprechenden Kreuz auf dem Ausweis kundtun?

Ich rufe also ganz spontan zur Aktion “Extremsportler zu Organspendern” auf!

So kann man in Zukunft auf die Frage “Ist das nicht gefährlich?” antworten – “Ja, aber ich bin wenigstens Organspender. Und du?”

Ich habe das Kreuz gemacht und den Ausweis in der Tasche. Was ist mit Euch?

 

Weitere Infos zur Organspende gibt es unter organspende-info.de

 

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7 KOMMENTARE

  1. Hey Rene,

    man könnte da jetzt natürlich dagegenhalten, dass die Unfallhäufigkeit bei Extremsportlern nicht wirklich höher ist als bei anderen (oder verhält sich das bei den hier relevanten tödlichen Unfällen andern? möglich wäre es). Auch weiß ich nicht ob ich nach einem Absturz weit ab vom Schuss und entsprechend langer Zeit bis zur möglichen Organentnahme noch relevant bin. Aber…

    …ich muss Dir recht geben, dass man sich jeder seine Gedanken zu diesem Thema machen soll. Ich selbst habe einen solchen Ausweis seit Jahren in der Tasche – nicht weil ich Klettere, Hochtouren unternehme oder sonst etwas…sondern einfach weil ich überzeugt bin, dass es das richtige ist.

    Gruß,
    Sebastian

  2. Seit 2002… und wie sieht es bei der DKMS aus? Leider darf ich nicht mehr aber mit ein bisserl DNA kann man sich testen lassen….

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